Fallmanagement


Aufgabe unseres Jobcenters ist es, jeden Leistungsempfänger qualifiziert, umfassend und entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse zu unterstützen. Ziel ist die Eingliederung in Arbeit bzw. Ausbildung. Es kann dabei zunächst auch darum gehen, Vermittlungshemmnisse abzubauen bzw. Integrationsfortschritte zu erreichen. Wir im Jobcenter bieten Ihnen deshalb eine besonders intensive Unterstützung in Form eines beschäftigungsorientierten Fallmanagements an.

Die Fallmanager/-innen haben ausreichend Zeit, um kleine oder große Lebenskrisen in der Zusammenarbeit berücksichtigen zu können. Insbesondere dann, wenn sich Ihre Lebenssituation verändert hat.

In welchen Situationen kann konkret geholfen werden?
  • Probleme in der Familie
  • Erziehungs-/Betreuungssituation
  • Trennung
  • Gewalt
  • Finanzen
  • Ängste, Depressionen und psychosomatische Beschwerden
  • Suchterkrankungen (Drogen, Alkohol, Medikamente und Spielsucht)
  • Lebenskrisen (Todesfälle, Krankheit und Überforderung)


Sie haben im Beratungsgespräch mit Ihrer Integrationsfachkraft festgestellt, dass eine Zusammenarbeit mit dem Fallmanager/der Fallmanagerin sinnvoll wäre? Eine Kontaktaufnahme kann dann veranlasst werden.

In einem vertraulichen Gespräch werden Ihre gesamten Lebensumstände berücksichtigt, um anschließend mit Ihnen gemeinsam notwendige Handlungsschritte entwickeln zu können.

Sie erörtern gemeinsam mit Ihrem Fallmanager/Ihrer Fallmanagerin das Ziel, das Sie erreichen möchten, erarbeiten Alternativen und besprechen regelmäßig das Erreichte.

Was sind die Voraussetzungen?

Grundsätzlich gilt: Sie erhalten diese Unterstützung, wenn Sie bereit sind, selbst an Ihren Lebensumständen aktiv etwas verändern zu wollen.

Daher kann die Zusammenarbeit mit dem Fallmanagement kann maximal zwei Jahre dauern, solange Sie an den gemeinsamen und festgelegten Zielen mitarbeiten möchten.

Die Beratung im Fallmanagement ist freiwillig.